Warum habe ich auf Fotos manchmal rote Augen?

Der «Rote-Augen-Effekt»

Bild: © Shutterstock

Der «Rote-Augen-Effekt» entsteht, wenn Menschen (oder auch Tiere!) mit Blitz fotografiert werden – und wenn es dabei ziemlich dunkel ist.

Bei Dunkelheit ist die Pupille stark geweitet, damit möglichst viel Licht ins Auge kommt. So dringt auch das helle Blitzlicht durch die Pupille und fällt auf die Netzhaut und die dahinter liegenden Äderchen. Das Rot der stark durchbluteten «Aderhaut» wird reflektiert und kommt vorne aus der Pupille wieder heraus.

Vermeiden kann man den Rote-Augen-Effekt, indem man nicht frontal blitzt, sondern mit einem seitlich montierten Blitzgerät. Dann fällt das von der Netzhaut reflektierte Blitzlicht nicht ins Objektiv der Kamera. Auch «Vorblitze», die bewirken, dass sich die Pupillen verengen, können den Effekt vermindern.

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