Warum brennen Brennnesseln?

Die Pflanzen haben fiese, kleine Giftspritzen

Bild: © Shutterstock

Aua! Das kann ganz schön unangenehm sein, und die Haut bekommt rote, entzündete Quaddeln. Kein Wunder: Brennnesseln haben fiese, kleine Giftspritzen auf ihren Blättern und am Stängel.

Mit einer starken Lupe kann man erkennen: Die Oberfläche eines Brennnessel-Blattes ist von kleinen Härchen übersät. Diese «Brennhaare» habens in sich: Sie enthalten ätzende Ameisensäure und noch ein paar andere Gifte. Bei der kleinsten Berührung bricht am Ende des Haares ein Köpfchen ab und die versteifte Spitze verwandelt das hohle Haar in eine Injektionsnadel. Sie durchbohrt die Haut wie eine Spritze und drückt ihren Inhalt heraus. Aua!

So schützen sich die Pflanzen davor, von Tieren gefressen zu werden. Beruhigend: Brennnesseln sind zwar fies, aber nicht gefährlich.

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